| Arabische Ölgiganten an chinesischen Raffinerien interessiert |
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| 2006-11-21 21:13 CE.cn |
Die Beteiligungen der Ölkonzerne aus Saudi-Arabien und Kuwait an der chinesischen Raffinerieindustrie, die aufgrund der Beschränkungen der Ölpreise seit langem in der Verlustzone sind, erregen große Aufmerksamkeit.
In einer Erschließungszone in der Küstenstadt Qingdao baut das chinesische Ölunternehmen Sinopec gerade eine neue Raffinerie. An dem Projekt mit einer Produktionskapazität von 20 Mio. Tonnen will sich der saudiarabische Ölgigant Aramco, der ein Viertel der Weltölreserven besitzt, beteiligen. Aramco hat, laut dem Vorstandschef der lokalen Sinopec-Tochterfirma, bereits mit der lokalen Regierung mehrere Verhandlungen geführt. Die chinesische Seite sei mit dem Verkauf von 25% der Anteile einverstanden. Als Gegenleistung soll die chinesische Raffinerie nur Rohöl aus Saudi-Arabien verwenden.
Neben Aramco sucht auch das saudiarabische Ölunternehmen Sabic einen Standort in Dalian. In Guangdong bemüht sich die Kuwait Petroleum Corp. (KPC) um die Beteiligung an einer neuen Raffinerie und erhielt bereits die staatliche Genehmigung. KPC soll der Vereinbarung nach der exklusive Rohöllieferant der neuen Fabrik mit einer Kapazität von 12 Mio. Tonnen sein.
Experten sehen die Investitionen der Golfländer in China als Maßnahme zur Vermeidung einer möglichen Vorsorgungsknappheit. Durch Auslandsprojekte können sich die Ölunternehmen außerdem den Quotenbeschränkungen der OPEC entziehen.
Die Investitionen der Golfländer finden auch die Unterstützung der chinesischen Regierung, die ab 11. Dezember 2006 den Fertigölmarkt nach außen öffnen wird.
(CE.cn) |